Viele Bürger wollen ihr Glück an der Börse machen und suchen nach Aussichten, viel Ertrag in möglichst kurzer Zeit zu machen.
Aber der Börsen-Dschungel ist nicht ganz unkompliziert zu überblicken und man sollte Ahnung von dem haben, wie man agieren muss.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sein Geld zu mobilisieren.
Aktien und Staatsanleihen bilden zwei von diesen Optionen.
Wie unterscheiden sie sich?

Staatsanleihen beruhen im Vergleich zu Aktien auf dem Gläubiger-Schuldner-System. Mit einer Aktie wird man an einem Unternehmen beteiligt. Man geht also ein Beteiligunsverhältnis ein. Mit dem Kauf von Staatsanleihen wird man nur zum Kreditgeber.

Während man mit einer Aktie Anteile an dem Unternehmen bezieht und damit ab einer gewissen Menge mit in den Geschäftverlauf mit beteiligt werden muss, leiht man bei Staatsanleihen dem jeweiligen Staat Geld, das verzinst wird.
Staatsanleihen sind aus diesem Grund in der Regel sicherer als Aktien, denn im Falle eines Bankrotts werden die Anleihen den Aktien im Normalfall vorgezogen, wenn es um die Bezhalung der Schulden geht. Außerdem ist die Gefahr, dass ein Land insolvent wird, weitaus schmäler als bei einem Konzern.
Beide Formen haben aber die Verwandtschaft, dass sie an der Börse gehandelt werden. Dennoch kann eine Staatsanleihe nur dann täglich verkauft werden, wenn sie die nötige Marktliquidität hat. Die Rendite, die man erwarten kann, richtet sich übrigens nach Leitzins und Bonität des Staates.

Aug 24 -
Aktie und Staatsanleihe - Der Unterschied

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